|
|
|
|
|
|
Brustrekonstruktion nach Tumor OperationenDie Beratung ist wichtig bei der Entscheidung für oder gegen eine Brustrekonstruktion nach einer Tumoroperation. Die Rekonstruktion mit ImplantatenEine Möglichkeit ist die Rekonstruktion mit fremden Gewebe, also der Aufbau der Brust mit Silikonimplantaten. Für die Formung einer normal fallenden Brust ist ausreichend Haut notwendig. Beim Aufbau der Brust mit Implantaten wird diese Haut durch Überdehnung gewonnen. Dazu ist es notwendig zunächst einen Hautexpander einzusetzen. Das ist eine Silikonhülle, die über ein Ventil mit Kochsalzlösung gefüllt werden kann. Dadurch wird in kleinen Schritten die Haut überdehnt. Dieser Expander kann gleich nach der Tumoroperation oder auch erst später eingesetzt werden. Vorteile: Die einzelnen Operationen sind kurz und dauern selten länger als eine Stunde. Nachteile: Die rekonstruierte Brust wird immer fester sein und auch mit der Zeit höher als die gesunde Seite sitzen, da das künstliche Gewebe das normale Fallen der Brust nicht mitmacht. Daher wird von den Patientinnen häufig eine Korrektur der Gegenseite gewünscht. Die Rekonstruktion mit eigenem GewebeAuf diesem Gebiet ist der größte Fortschritt in der plastischen Rekonstruktion der Brust erzielt worden. Während in den Anfängen nur der Rückenmuskel und später Bauchfettgewebe mit einem Bauchmuskel zur Verfügung standen, um die Brust mit eigenem Gewebe wiederherzustellen, können wir heute auf deutlich verfeinerte Operationen für diesen Zweck zurückgreifen. Vorteile: Die rekonstruierte Brust verhält sich wie normales Brustgewebe, sie macht den natürlichen Prozess der Gewebeveränderung mit. Es besteht kein Fremdkörpergefühl. Diese Methode ergibt die natürlichste Brustrekonstruktion. Nachteile: Lange Operationsdauer (bis zu 6 Stunden), Narbe an der Entnahmestelle. In seltenen Fällen Bauchwandschwäche an der Entnahmestelle. MamillenrekonstruktionDie Mamillenrekonstruktion wird erst dann durchgeführt, wenn die endgültige Brustform erreicht ist. Das heißt nach ca. 6 Monaten nach der Brustrekonstruktion. Der Eingriff kann ambulant in Lokalanästhesie erfolgen. Zum Wiederaufbau wird entweder die Spitze der gegenseitigen Brustwarze oder eine kleine Lappenplastik der wiederaufgebauten Brust verwendet. Der Warzenvorhof wird entweder durch eine Hauttransplantation oder durch Tätowierung gefärbt. Die gegenseitige BrustVor allem bei Brustrekonstruktionen mit Implantaten ist häufig keine exakte Symmetrie zu erreichen. Daher kann von der Patientin gewünscht werden, die gegenseitige Brust zu verändern, meistens zu straffen. Brustoperation | Brustvergrösserung | Brustverkleinerung | Brustwachstumsstörung | Nachbehandlung |
Persönliche Beratung --------------------------------------------------------- Fakten mit Implantaten
--------------------------------------------------------- Fakten mit Eigengewebe
|